Aktuelles

DAS ZAHNWERK

Delyan Kukurinkov
Hafnersmarkt 7
91801 Markt Berolzheim



Regelmäßige Zahnarztbesuche sind auch ein aktiver Beitrag zur Krebsvorsorge. Beim "Nachschauen" werden unter anderem Schleimhäute und Mundboden kontrolliert. Dies dient der Gesundheitsvorsorge und ist - vor allem auch bei Rauchern - wichtig.



01.04.2021

Parodontitis

Parodontitis

Auslöser, Therapie und Prävention

Der Begriff Parodontitis (auch Parodontose genannt) beschreibt eine Entzündung des Zahnbetts (Zahnhalteapparat). Ausgelöst wird sie vorwiegend durch bakteriellen Zahnbelag (Biofilm, Plaque), der die Zähne und das Zahnfleisch angreift.
Das entzündete Zahnfleisch schwillt an und löst sich vom Zahn ab – es entsteht eine Zahnfleischtasche und damit der ideale Nährboden für schädliche Bakterien. Das Zahnfleisch bildet sich Stück für Stück zurück, sodass die Zahnhälse sichtbar werden und die Zähne länger erscheinen. Breitet sich die Parodontitis weiter aus, kann sie auf das umliegende Bindegewebe und die Kieferknochen übergreifen. Es droht Zahnverlust.

Die gute Nachricht ist: Es gibt wirksame Methoden, um einer Parodontitis vorzubeugen oder sie zu therapieren. Welche das sind, erfahren Sie hier.

 Auslöser für Parodontitis

Da bakterieller Biofilm zu Entzündungen im Mund führt, gilt mangelhafte Zahnpflege als Parodontitis-Hauptauslöser. Aber nicht nur! Denn egal wie gründlich Sie Ihre Zähne zu Hause putzen: Sie können den Zahnbelag nicht an allen Stellen vollständig entfernen. Neben der eigenen Mundhygiene begünstigen unter anderem die folgenden Faktoren das Entstehen der Erkrankung:

  • Hormonelle Umstellungen: Sie können zum einen ein verändertes Essverhalten nach sich ziehen, zum anderen zu einer höheren Empfindlichkeit des Zahnfleisches führen. Das verändert häufig die häusliche Zahnpflegeroutine.
  • Schwaches Immunsystem: Eine starke Immunabwehr hält schädliche Bakterien in Schach. Sind unsere Abwehrkräfte hingegen geschwächt, können sie die Keime im Mund nur noch eingeschränkt bekämpfen, was die Entstehung und Ausbreitung einer Entzündung begünstigt.
  • Rauchen: Nikotin verringert die Durchblutung des Zahnfleisches und schwächt insgesamt das Immunsystem. Das ist auch der Grund, weshalb Parodontitis verstärkt bei Rauchern auftritt.
  • Stoffwechselerkrankungen: Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus begünstigen die Entstehung einer Parodontitis, daher sollten Patienten mit dieser Diagnose besonders auf eine gute Mundhygiene und regelmäßige Prophylaxe achten.

Ein wichtiger Punkt, der vielen Patienten nicht bewusst ist, ist der enge Zusammenhang zwischen Mund- und Körpergesundheit. Eine Parodontitis ist eine Entzündungserkrankung und hat Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Somit begünstigt eine unbehandelte Parodontitis diverse Folgeerkrankungen, unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegs- und rheumatische Krankheiten, Alzheimer, Fehl- oder Frühgeburten.

Wie erkenne ich eine Parodontitis?

Typische Parodontose-Symptome sind Zahnfleischbluten und schmerzempfindliche Zähne. Spätestens wenn das Zahnfleisch sichtbar gerötet oder geschwollen ist, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren. Dort werden Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch genau untersucht und festgestellt, ob eine Parodontitis vorliegt und wie sie bestmöglich behandelt werden kann.

Parodontitis schmerzfrei therapieren

Da schädliche Bakterien der Auslöser für Parodontitis sind, müssen sie beseitigt und die Entzündung gestoppt werden. Dazu werden Ihre Zähne gründlich gereinigt und harte sowie weiche Zahnbeläge schonend entfernt. Bestehende Zahnfleischtaschen werden von Keimen befreit und erkranktes Gewebe entfernt. In schwerwiegenderen Fällen ist eine Behandlung mit Antibiotika möglich.
Über den genauen Ablauf einer Zahnfleischbehandlung sowie Ihr individuelles Nachsorgekonzept informieren wir Sie hier.

Prophylaxe-Tipps

Es gibt zahlreiche Maßnahmen, um gar nicht erst an einer Parodontitis zu erkranken oder eine bestehende Entzündung „auszuheilen“. Diese einfachen Tipps sind die beste Prävention:

  • Putzen Sie sich zweimal täglich gründlich die Zähne.
  • Achten Sie darauf, beim Putzen nicht zu viel Druck auf Zähne und Zahnfleisch auszuüben.
  • Verwenden Sie Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten, um schädlichen Biofilm effektiv zu beseitigen. Auch Mundspüllösungen und Zungenschaber tragen zu einem verringerten Bakterienwachstum im Mund bei.
  • Warten Sie nach dem Essen etwa eine halbe Stunde, ehe Sie zur Zahnbürste greifen, um Ihren Zahnschmelz nicht anzugreifen.
  • Gehen Sie zweimal jährlich zur Professionellen Zahnreinigung (PZR) und zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung. So kann eine Parodontitis frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Sie haben öfter Zahnfleischbluten oder schmerzempfindliche Zähne? Dann vereinbaren Sie am besten direkt einen Termin bei uns. Wir sind für Sie da und finden immer eine Lösung für Ihre mundgesunde Zukunft. Versprochen!

01.03.2021

Zahngesundheit in der Schwangerschaft

Zahngesund durch die Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit im Leben einer Frau. Wir freuen uns mit Ihnen und begleiten Sie mit unserem professionellen Präventionsprogramm durch die nächsten Monate. Denn Ihre Zahngesundheit leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer unkomplizierten Schwangerschaft. Warum das so ist und wie Sie sich optimal schützen, verraten wir in diesem Beitrag.

Hormonelle Veränderungen und Mundgesundheit

Die Hormonumstellung während der Schwangerschaft betrifft Ihren gesamten Körper und wirkt sich daher auch auf Ihre Mundgesundheit aus. Der Hauptgrund: Die Blutgefäße in der Mundschleimhaut vermehren und erweitern sich, was sie durchlässiger und anfälliger für schädliche Bakterien macht. Dies kann in der Zeit während und nach Ihrer Schwangerschaft zu folgenden Zahnproblemen führen:

  • Gesundheitsgefährdende Mikroorganismen können sich in Ihrem Zahnfleisch ansiedeln und dort zu Entzündungen führen, die sich in Form von häufigerem Zahnfleischbluten zeigen (Schwangerschaftsgingivitis).
  • Bleibt die Entzündung unbemerkt, breitet sie sich im gesamten Mundraum aus, eine Parodontitis ist entstanden. Unbehandelt führt diese zu Zahnfleischrückgang und kann im Ergebnis dazu führen, dass die Zähne sich lockern oder ausfallen.
  • Auch das Kariesrisiko steigt während der Schwangerschaft an. Grund dafür sind hormonell bedingte Veränderungen Ihrer Speichelbeschaffenheit und veränderte Essgewohnheiten.
  • Viele Schwangere berichten zudem von einer höheren Schmerzempfindlichkeit beim Konsum von kalten oder heißen Lebensmitteln.

Die gute Nachricht ist: All diese Risiken werden durch Prävention und eine umfassende Mundhygiene minimiert, sodass sie diese besondere Zeit einfach genießen und sich auf Ihr Baby freuen können. Mit unseren fünf Tipps zur Zahnpflege während der Schwangerschaft sind sie bestens versorgt!

Fünfmal gesündere Zähne während der Schwangerschaft

  • Häusliche Pflegeroutine: Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste und mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Verwenden Sie anschließend Interdentalbürsten und Zahnseide. Dadurch wird die Ausbreitung schädlicher Bakterien im Mundraum wirkungsvoll eingedämmt.
  • Präventionsroutine: Gehen Sie zweimal während der Schwangerschaft zur Professionellen Zahnreinigung (PZR), um verbliebene unerreichte Zahnbeläge schonend entfernen zu lassen.
  • Essgewohnheiten: Trotz aller Gelüste gilt: Vermeiden Sie zu viel Süßes und zu viel Saures. Warten Sie nach dem Genuss dieser Nahrungsmittel mindestens 30 Minuten mit dem Zähneputzen, um die von der Säure (auch Zucker verwandelt sich in Säure!) angegriffenen Zähne und den Zahnschmelz zu schonen.
  • Vitamine satt: Achten Sie auf eine ausgewogene vitamin- und kalziumreiche Ernährung für sich und Ihr heranwachsendes Kind. Bereits im ersten Drittel Ihrer Schwangerschaft entwickeln sich die Anlagen für die Milchzähne. Sie können also heute schon Einfluss auf die Mundgesundheit Ihres Babys nehmen.
  • Beruhigung für Ihr Zahnfleisch: Kamille und Salbei als Tee oder Mundspülung desinfizieren auf natürliche, schonende Weise und sorgen für ein entspanntes, sauberes Mundgefühl.

Sie haben Fragen rund um das Thema zahngesunde Schwangerschaft oder möchten direkt einen Prophylaxe-Termin vereinbaren? Das freut uns. Gerade jetzt sind wir immer für Sie da!

01.02.2021

Gesunde Zähne

Diese Nahrungsmittel sorgen für gesunde Zähne

Jeder von uns trägt bestimmte Glaubenssätze über einen zahngesunden Lebensstil in sich. Meinungen, die uns oft schon von Kindesbeinen an auf mit auf den Weg gegeben wurden. „Zucker ist schlecht für die Zähne“ etwa, gehört mit Sicherheit für die meisten zu den Top 10. Die Frage ist nur: stimmt das und wenn ja, welche Ernährungsgewohnheiten tragen dann im Gegenzug aktiv zu gesunden Zähnen bei? Wir geben einen Überblick, worauf es ankommt.

Lebensmittel für Ihre Zahngesundheit

  • Vollkornprodukte gehören zu den kalziumreichen Lebensmitteln. Kalzium unterstützt die Remineralisierung und stärkt den Zahnschmelz. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir vollkornhaltige Produkte stärker kauen müssen, was wie ein natürlicher Putzvorgang für unsere Zähne ist. Das Kauen regt den Speichelfluss an, der schädigende Säuren im Mundraum neutralisiert. Nicht zuletzt beugt die Ernährung mit einem hohen Anteil an Vollkornprodukten zahlreichen körperlichen Erkrankungen vor und wirkt sich positiv auf unsere Darmgesundheit aus.
  • Nüsse und Kerne schmecken nicht nur lecker, sie sind auch richtige Nährstoffbomben. Dank Magnesium, Kalzium, Zink und einer Vielzahl an Vitaminen stärken sie Zähne und Zahnfleisch gleichermaßen.
  • Rohes Gemüse ist vitaminreich und schon alleine deswegen wichtig für unsere Gesundheit. Die Empfehlung, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen, gehört zu den bekanntesten Ratschlägen für einen gesunden Lebensstil. Und das ist gut so! Denn rohes Gemüse ist kauintensiv, was sowohl die Kiefermuskulatur trainiert, als auch den Speichelfluss anregt. Dadurch werden die Zahnzwischenräume gereinigt und das Zahnfleisch gekräftigt.
  • Frisches Obst ist fast so gut, wie knackiges Gemüse – vor allem, wenn man an die wasserreichen Sorten denkt. Säurehaltige und zuckerreiche Obstsorten sollten nicht im Überfluss konsumiert werden, wenngleich sie durch eine Vielzahl an enthaltenen Vitaminen und Antioxidantien jeder anderen „Süßigkeit“ vorgezogen werden dürfen.
  • Eiweißprodukte wie Käse und Co. gehören zu einer zahngesunden Lebensweise. Die enthaltenen Proteine legen sich wie ein Schutzfilm um die Zähne, Vitamin D und Kalzium schützt sie von innen heraus.
  •  Mineralwasser ist ein Lebenselixier, auch für unsere Zähne. Es gilt als der gesündeste Durstlöscher überhaupt und sollte als Hauptgetränk für Groß und Klein die Regel sein.
  • Grüner und schwarzer Tee gehören neben Wasser zu den gesündesten Getränken. Es mag überraschend klingen, denn bei Tee denken viele von uns zuallererst an Zahnverfärbungen. Trotzdem beinhalten grüner und schwarzer Tee eine Vielzahl an Vorteilen für unsere Mundgesundheit. Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Die enthaltenen Fluoride härten den Zahnschmelz und schützen so vor Karies. Polyphenole hemmen die Ausbreitung von Bakterien, die Zucker in Säure umwandeln und dadurch Karies verursachen können. Sogar gegen Mundgeruch ist Tee ein wirksames Mittel, weil die Mikroorganismen, die Mundgeruch auslösen, durch Inhaltsstoffe im Tee unschädlich gemacht werden können. Genießen Sie also regelmäßig eine schöne Tasse heißen oder kalten Tee und freuen Sie sich über eine erfrischende, anregende und vor allem mundgesunde Auszeit!

Süßes oder Saures? – Am besten nicht zu viel von beidem!

Zucker wird im Mund in Säure umgewandelt, die Zähne und Zahnschmelz angreift. Bleiben Zuckerreste auf unseren Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen haften, entstehen schädliche Bakterien, die sich rasch vermehren und hartnäckig „einnisten“ können. Auch die sorgfältigste Zahnpflegeroutine kann den im Zeitablauf entstehenden Biofilm nicht vollständig entfernen. Darum gilt: Je gesünder und zuckerärmer wir uns ernähren, desto weniger Säure entsteht in unserem Mund und desto schlechter stehen die Chancen für Karies und Parodontitis.
Zu den schädlichsten Nahrungsmitteln für Zähne und Zahnfleisch gehören Lollies, Kekse, Gummibären oder salzige Knabbereien, stark verarbeitete Produkte mit reichlich Industriezucker und zahlreichen Zusatzstoffen, sowie zuckerhaltige Limonaden, Schorlen oder Fruchtsäfte.

Aber nicht nur Süßes, auch Saures stellt eine Herausforderung für unseren Mund dar, denn
der übermäßige Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln kann den Zahnschmelz angreifen. Die Säure löst Mineralstoffe wie Kalzium regelrecht aus ihm heraus, was schädlichen Bakterien den Weg ebnet. Besonders wichtig ist es, nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln nicht direkt zur Zahnbürste zu greifen, sondern mindestens eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen zu warten.

Das können Sie sonst noch für gesunde Zähne tun

Durch eine sorgfältige heimische Pflegeroutine und einen zahngesunden Lebensstil machen Sie schon ziemlich viel richtig. Darüber hinaus verringern Sie durch die halbjährliche Prophylaxe in unserer Praxis die Wahrscheinlichkeit von Zahnschäden ganz entscheidend. Um Ihnen die beste Unterstützung für ein (zahn-) gesundes Leben zu bieten, erhalten unsere Patienten auf Wunsch eine persönliche Ernährungsberatung in Zusammenhang mit der Zahneinigung.
Neben Ernährung und Zahnpflege wirkt sich auch ein gesundes Stressmanagement positiv auf Ihre Kiefer- und Mundgesundheit aus.

Sie haben Fragen rund um das Thema ganzheitlich gesunder Lebensstil oder möchten den nächsten Prophylaxe-Termin vereinbaren? Das freut uns. Wir sind immer für Sie da!

11.01.2021

Kiefergelenkerkrankungen

Kiefergelenkerkrankungen

Die Anforderungen an jeden einzelnen von uns werden immer höher. In Beruf und Ausbildung, im Familienalltag und auch schon in Schule und Kindergarten müssen wir alle gewissen Maßstäben entsprechen. Da ist Stress oft schon in jungen Jahren vorprogrammiert! Hinzu kommt, dass den meisten von uns die Muße fehlt, Pausen als echte Auszeiten für sich zu nutzen, um entstandene Anspannungen wieder abzubauen.
Die Folge? Emotionaler Stress, psychische oder physische Belastungen, die sich früher oder später auch körperlich manifestieren. Zum Beispiel in unserem Kausystem, in dem Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur funktionell harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Durch Stress und Druck kommt es hier häufig zu Überbelastungen wie Zähneknirschen und Zahnpressen. Dies wiederum kann schmerzhafte Erkrankungen im Kiefergelenk auslösen. Weiterhin begünstigen Störungen in der Verzahnung, Unfälle, Verspannungen oder Haltungsschäden Gelenkbeschwerden in unserem Kiefer. In der Zahnheilkunde sprechen wir dann von sogenannten „craniomandibulären Dysfunktionen“ (CMD).


Gehen Sie Ihren Beschwerden auf den Grund!

Craniomandibuläre Dysfunktionen können Auslöser für Kopf- und Muskelschmerzen im Gesicht, Nacken und Schulterbereich sein. Auch Schwindel, Migräne- und Spannungskopfschmerz, chronische Rückenbeschwerden oder Tinnitus werden unter diesem Fachbegriff zusammengefasst.
Wichtig ist: Schmerzen sind kein Schicksal, dem Sie sich fügen müssen! Gemeinsam können wir Ihren Beschwerden auf den Grund gehen.
Da die möglichen Ursachen vielfältig sind, ist eine umfassende Untersuchung erforderlich. Diese sogenannte "Funktionsanalyse" (Untersuchung des Kiefergelenks) identifiziert Fehler in Ihrem Kausystem und zeigt den optimalen Behandlungsansatz für Ihre Kiefergelenkbeschwerden auf.

Kiefergelenkuntersuchung und Therapieansätze

Als Experte für Funktionsstörungen des Kausystems setzt Delyan Kukurinkov die modernsten Möglichkeiten der Funktionsdiagnostik zur ganzheitlichen Betrachtung und Analyse Ihres Kausystems ein. In Abhängigkeit von Ihrem individuellen Befund führen wir verschiedene Maßnahmen durch:

1. Umfassende Untersuchung Ihres Kiefergelenks (Funktionsanalyse), um Störungen im Kausystem zu erkennen

2. Schienentherapie bei Kiefergelenkbeschwerden

3. Einsatz von Muskelentspannungs-Schienen (Aufbiss-Schienen) bei Kaumuskulaturstörungen

4. Knirsch-Schienen zur Vorbeugung von Kiefergelenkerkrankungen und Vorsorge gegen zunehmenden Zahnsubstanzverlust (Abrasion)

5. Ganzheitliche Behandlung von Muskelverspannungen und –schmerzen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Physiotherapeuten und Krankengymnasten

6. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisten (Orthopäden, HNO-Ärzte, Neurologen, Psychologen)

7. Untersuchung der Gelenksstruktur mit Kernspin-Aufnahmetechniken (MRT) bei besonders schweren Gelenkerkrankungen und -schädigungen

Behandlung von Kiefergelenkbeschwerden mit Schienentherapie

Die Schienentherapie ist ein bewährtes Mittel zur Linderung und Heilung von vorliegenden Kiefergelenkbeschwerden. In den meisten Fällen bewirken sogenannte Aufbiss-Schienen (ein durchsichtiger Überzug, der auf Ihren Kiefer geknipst wird) eine rasche Verbesserung Ihrer Beschwerden. Mit Hilfe der Schienen kann die Biss-Situation optimiert werden, was zu einer erheblichen Muskelentspannung beiträgt.
Bei Patienten, die viel knirschen, tragen Knirsch-Schienen dazu bei, das Kausystem wirkungsvoll zu entlasten und die eigenen Zähne vor einer weiteren Abnutzung (Abrasion) zu schützen.

Entspanntes Leben – entspannter Kiefer

Neben der Schienentherapie empfehlen wir immer, sich auch die eigenen Gewohnheiten einmal genauer anzuschauen. Wie leben Sie? Was bereitet Ihnen sprichwörtlich „Kopfschmerzen“? Was löst eventuell Stress und Druck in Ihrem Alltag aus? Wie können Sie hier einen entlastenden Gegenpol aufbauen?
Oft bewirken bereits kleine Veränderungen schon große Erleichterungen, die einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer (Kiefergelenk-) Gesundheit beitragen. Vergessen Sie nicht: Stress gilt heute als Krankheitsauslöser Nummer eins für viele lebensbedrohliche Erkrankungen. Und: Sie können Ihrem Stress wirksam begegnen! Es liegt also auch ein Stück weit in Ihren Händen. Meditation, Sport, ausreichend Bewegung und regelmäßige Pausen tun Kiefergelenk und Seele gut.

Gern machen wir uns mit Ihnen gemeinsam auf einen ganzheitlichen Weg zu einem gesunden Kiefergelenk und geben Ihnen Tipps zu einem ausgewogenen Lebensstil.

Gemeinsam zu einem entspannten Kiefergelenk

Im ZAHNWERK haben wir Erfahrung mit der Behandlung von Kiefergelenkbeschwerden. Wir holen Sie da ab, wo Sie gerade stehen, gehen mit viel Empathie auf Sie ein und wählen professionelle, ganzheitliche Ansätze auf Basis neuester Technologien für Ihre rasche Genesung.

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr individueller Weg zu einem entspannten Kiefergelenk beginnt, dann vereinbaren Sie heute noch einen Termin in unserer Praxis. Wir freuen uns schon darauf, Ihnen das entspannteste Lächeln ins Gesicht zu zaubern, das Sie je hatten!

03.12.2020

Prophylaxe

Warum haben manche Menschen von klein auf eine höhere Neigung zu Karies und Parodontitis (auch: Parodontose), während andere scheinbar nie Probleme mit ihren Zähnen plagen? Veranlagung spielt hier natürlich eine große Rolle. Wir können aber einen wesentlich größeren Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Zähne leisten, als den meisten von uns bewusst ist: durch Ernährung, Lebensstil und die regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt.

 

Was passiert bei der professionellen Zahnreinigung?

So vorbildlich und gewissenhaft Ihre häusliche Zahnpflege auch sein mag: sie ersetzt nicht die Prophylaxe beim Zahnarzt. Hier werden Ihre Zähne besonders gründlich von den schädlichen Bakterien befreit, die sich im Zahnbelag (auch: Plaque) befinden. Plaque setzt sich nicht nur auf den Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen ab, sondern auch an Stellen, die durch die heimische Pflegeroutine nicht erreicht werden können, allen voran die Zahnfleischtaschen. Diese werden im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) gründlich untersucht, vorhandener Plaque wird entfernt.

 

Nicht zuletzt deshalb gilt die PZR als die wirksamste Vorsorge für Ihre Mundgesundheit. Im Wesentlichen läuft sie in diesen Schritten ab:

  • Entfernung von hartem und weichem Zahnbelag
  • Polieren
  • Fluoridieren
  • Individuelle Beratung zur Optimierung Ihrer täglichen Mundhygiene

Eine detaillierte Beschreibung und weitere Informationen finden Sie hier.

Wie individuell ist Prophylaxe im ZAHNWERK?

So individuell, dass wir ein eigenes Prophylaxe-Vorbeugungskonzept erarbeitet haben, das Ihnen in jedem Lebensalter die optimale Strategie an die Hand gibt. Im ZAHNWERK gehört es zu unseren Leitlinien, jeden einzelnen Patienten nach vorhandenem Befund zu behandeln. Die Möglichkeiten dazu haben wir gleich in mehrerlei Hinsicht: Zum einen durch modernste Geräte und die Techniken, die wir bei der Behandlung einsetzen, zum anderen durch das Vorsorge-Intervall, in dem wir Ihnen die PZR nahelegen. Generell gilt: wir behandeln Sie immer minimalinvasiv. Unser Primärziel besteht grundsätzlich im Erhalt Ihrer Zahnsubstanz und in der Prävention vor Zahnerkrankungen.

 

Zahnärztliche Prophylaxe bei Parodontitis

Eine Parodontitis beschreibt die bakterielle Entzündung des Gewebes, das den Zahn umgibt (Zahnfleisch) und ihn im Kieferknochen verankert. Bleibt sie unbehandelt, geht das Zahnfleisch mehr und mehr zurück, die Entzündung kann auf den Knochen übergreifen und im Ergebnis dazu führen, dass die Zähne sich lockern oder sogar ausfallen. All dem können Sie jedoch wirksam vorbeugen, indem Sie regelmäßig die Kontrolltermine und das Prophylaxe-Angebot im ZAHNWERK wahrnehmen.

 

Bei einer bestehenden Parodontitis ist die engmaschige Prophylaxe besonders wichtig. Die Grundlage jeder Behandlung ist dabei die vollständige Beseitigung der verursachenden bakteriellen Plaque durch die PZR. Sollten weitere Maßnahmen nötig sein, um die Entzündung zu stoppen, besprechen wir diese mit Ihnen individuell und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, eine bestehende Parodontitis aufzuhalten oder zu verlangsamen.

 

Ab welchem Alter macht die Prophylaxe Sinn?

Wir empfehlen regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis ab dem ersten Milchzahn. Der Grund dafür? Ab jetzt kann sich im Mund Ihrer Kinder schädlicher Karies oder auch eine entzündliche Parodontitis entwickeln. Diese können von den Milchzähnen auf die bleibenden Zähne übergreifen und dort zu Erkrankungen führen.

Um die Zahngesundheit Ihrer Kinder von Anfang an zu schützen, empfehlen wir, die Zähne zweimal am Tag nachzuputzen und auf eine zahngesunde Ernährung mit möglichst wenig Zucker und Wasser als Hauptgetränk zu achten. Verwenden Sie fluoridierte Kinderzahnpasta und geben Sie Süßes nur nach den Mahlzeiten, nicht zwischendurch.

 

Je nach Befund bieten wir Ihren Kindern eine Zahnschmelzhärtung mit Fluorid, oder eine Fissurenversiegelung an. Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin bei uns, zu dem Sie Ihre Kinder mitbringen. Auf diese Weise lernen sie unser Praxisgeschehen kennen, ohne gleich involviert zu sein. So kann sich behutsam Vertrauen entwickeln.

 

Wie oft im Jahr zur Prophylaxe?

Das hängt ganz von Ihrem individuellen Befund ab. Wir empfehlen ein Intervall von 6 Monaten, wenn Sie keine Beschwerden haben. Bei einem erhöhten Parodontitis-Risiko bieten Ihnen kürzere Vorsorge-Intervalle von etwa 3 Monaten den größten Schutz vor Entzündungsreaktionen im Mund.

 

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie den besten Beitrag zu Ihrer Mundgesundheit leisten können, dann vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Wir freuen uns heute schon darauf, Ihnen das schönste, gesündeste und strahlendste Lächeln ins Gesicht zu zaubern, das Sie je hatten!

 

11.11.2020

Zahnästhetik

3 Wege zu strahlend schönen Zähnen

Unter ästhetischer Zahnheilkunde versteht man den Fachbereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Aussehen, also der Schönheit unserer Zähne befasst. Hierunter fallen zum einen ästhetische und möglichst weiße Zähne, aber auch ein gesundes Zahnfleisch und die sogenannte Harmonie von Ober- und Unterkiefer sind Gegenstand der Zahnästhetik.

Die Vielfalt an zahnästhetischen Behandlungsmöglichkeiten ist heute größer denn je. Welcher Ansatz am besten passt, hängt von Ihrem individuellen Befund und Ihrer Situation ab. Wir zeigen Ihnen die drei Behandlungsansätze, für die sich unsere Patientinnen und Patienten am häufigsten entscheiden.

Zahnästhetik heute und morgen

In den letzten Jahren hat die ästhetische Zahnheilkunde zunehmend an Bedeutung gewonnen. Frauen wie Männer legen immer mehr Wert auf weiße und gerade Zähne, die mit einem gesunden, hochwertigen Lebensstil in Verbindung gebracht werden.

Tatsächlich haben Menschen, die Wert auf ästhetische Zähne legen, oftmals eine stabilere Mundgesundheit, da die Bereitschaft zu einer häuslichen Pflegeroutine und die regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt als selbstverständlich akzeptiert werden.

Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Gleichzeitig wird die kontinuierliche Weiterentwicklung der technischen Standards im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde immer weiter fortschreiten, sodass noch schnellere und schonendere Ergebnisse erzielt werden können. Und das ist gut so, denn davon profitieren in erster Linie Sie: unsere Patientinnen und Patienten.

Wir erwecken Ihr schönstes, strahlendstes und gesündestes Lächeln zum Leben. Schonend und langanhaltend. Am häufigsten durch eine dieser 3 Methoden:

Bleaching

Bleaching (zu Deutsch: „Bleichen“) beschreibt das professionelle Aufhellen Ihrer Zahnfarbe. Durch eine speziell für die Zahnaufhellung entwickelte LED-Lampe ist es möglich, Ihre Zähne bei nur einem Zahnarztbesuch um bis zu 8 Stufen aufzuhellen. Nach einer kurzen Vorbereitung, bei der wir Ihnen alles genau erklären, werden Ihre Lippen und das Zahnfleisch gut abgedeckt. Dann tragen wir ein mildes Zahnaufhellungsgel auf, ehe wir die LED-Lampe vor Ihrem Mund so ausrichten, dass alle Zähne gleichmäßig beleuchtet werden.
Dieses Licht wird 15 Minuten lang die Wirkung des Zahnaufhellungsgels aktivieren. Je nach Bedarf und gewünschtem Aufhellungsgrad wiederholen wir dieses Vorgehen 3- bis 4-mal, ehe Sie Ihre strahlend hellen Zähne bewundern können.

Veneers

Unter Veneers versteht man hauchdünne Verblendschalen aus Vollkeramik, die zur Korrektur von Zahnverfärbungen oder kleineren Fehlstellungen sowie Formveränderungen herangezogen werden können. Bei Verfärbungen können Veneers je nach Befund eine gute Alternative zum Bleaching sein, denn sie lassen Ihre Zähne weiß und ebenmäßig wirken.
Wenn Sie sich nach eingehender Beratung für diese Methode entscheiden, untersuchen wir Ihre Zähne gründlich und erstellen einen exakten Befund. In einem zweiten Schritt werden die zu behandelnden Zähne minimal abgeschliffen, ehe eine hochpräzise Abformung für die passgenaue Herstellung der Schalen erfolgt. Nach spezieller Anfertigung durch einen Zahntechniker werden die Veneers bei einem Folgetermin anprobiert und bei optimaler Passung und Ästhetik endgültig mithilfe eines Spezialklebers mit Ihren bestehenden Zähnen verklebt. Jetzt steht Ihrem strahlend weißen, ebenmäßigen Lächeln nichts mehr im Wege!

HarmonieSchienen

Gerade Zähne sind nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten von Vorteil, sie können auch aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll sein. Zur Korrektur kleinerer Zahnfehlstellungen setzen wir in unserer Praxis durchsichtige Kunststoffschienen ein. Sie werden direkt auf die Zahnreihen geknipst und führen zu einer sanften Bewegung der Zähne. Die Schienen müssen nach einigen Wochen durch Neue ersetzt werden, bis die Zähne schließlich die gewünschte Endposition erreicht haben. Für Sie bedeutet das: endlich ein ebenmäßiges Lächeln, das Sie selbstbewusst und gerne immer wieder mit der Welt teilen.

Für welche Behandlung auch immer Sie sich entscheiden – wir begleiten Sie beim Finden Ihrer optimalen Lösung und bieten Ihnen die freundlichste, hochwertigste und modernste zahnmedizinische Dienstleistung, die es gibt. Hier beginnt Ihr Weg zu dem Lächeln, das Sie verdienen!

14.10.2020

Dentalphobie

Das hilft bei der Angst vorm Zahnarzt

Der Besuch beim Zahnarzt löst bei den wenigsten von uns pure Vorfreude aus. Wenn wir jedoch selbst die schlimmsten Zahnschmerzen lieber aushalten, statt einen Termin in der Praxis zu vereinbaren, wird die Angst zu einem Problem für unsere Gesundheit. Delyan Kukurinkov, Herz und Kopf der Zahnarztpraxis DAS ZAHNWERK in Markt Berolzheim, zeigt Wege aus der Phobie.

Wege aus der Angst vorm Zahnarzt

Der Besuch beim Zahnarzt löst bei den wenigsten von uns pure Vorfreude aus. Wenn wir jedoch selbst die schlimmsten Zahnschmerzen lieber aushalten und ernste Erkrankungen in Kauf nehmen, statt einen Termin in der Praxis zu vereinbaren, wird die Angst schnell zu einem Gesundheitsrisiko.

Was ist Dentalphobie und wie beeinträchtigt sie das Leben der Patienten?

Der Begriff Dentalphobie beschreibt die krankhafte, übersteigerte Angst vor dem Zahnarztbesuch. Sie führt zu einer oft jahrelangen Vermeidung notwendiger zahnärztlicher Behandlungen und wird unterschieden von der nicht pathologischen Dentalphobie.

In Deutschland leiden nach aktuellen Schätzungen mehr als 5 Millionen Menschen unter dieser spezifischen Angststörung. Ich kenne keinen Kollegen, der nicht früher oder später einen Dental-Phobiker auf dem Behandlungsstuhl vorgefunden hat.

Gerade deshalb gehört die Expertise im Umgang mit Angstpatienten für mich zum wichtigsten Rüstzeug eines Zahnarztes.

Die Realität in deutschen Praxen sieht jedoch leider anders aus: Oft wird panischen Patienten mit zu wenig Empathie begegnet und in der Folge keine wirklich hilfreiche Lösung angeboten. Die Patienten bleiben in ihrer Angst alleine gelassen und geraten immer tiefer in die Spirale aus Isolation, schwindendem Selbstbewusstsein und folgenschweren Zahnerkrankungen.

Ich finde das alarmierend, denn Dental-Phobiker befinden sich in Momenten vor und während der Behandlung in einem seelischen und physischen Ausnahmezustand.

Warum haben manche Patienten so große Angst?

Die meisten Angstpatienten haben in ihrer Vergangenheit schmerzhafte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht. Ihr Vertrauen ist zerstört, sie fühlen sich hilflos und tragen den Glaubenssatz in sich, dass niemand ihnen helfen kann.

Die Situation während der Behandlung leistet einen weiteren Beitrag zum Panikaufbau: auf dem Rücken liegend, grelles Licht im Gesicht und nicht sehen könnend, was der behandelnde Arzt oder das Praxispersonal gerade macht. Dazu unangenehme Geräusche, unbekannte Geräte und die Unfähigkeit zu sprechen. Selbst wenn die Mehrheit der Patienten gelernt hat, diese Situation zu akzeptieren und nicht als bedrohlich zu empfinden, ist es für mich durchaus verständlich, dass sie große Ängste auslösen kann.

Kommt daher Ihr starkes Interesse für das Thema Dentalphobie?

Ich bin Arzt geworden, weil ich mich für Menschen interessiere. Durch meine Tätigkeit als Zahnarzt kann ich bestehendes Leid verringern und Lösungen aufzeigen, die den Gesundheitszustand meiner Patienten verbessern. Damit erhöht sich ihre Lebensqualität spürbar. Vor allem dann, wenn sie durch mein Team und mich ihre Angst vor der Zahnbehandlung ein für alle Mal ablegen können.

Eines meiner Ziele ist es, das verloren gegangene Vertrauen in die Zahnmedizin wiederaufzubauen. Angstpatienten fehlt gerade das am meisten und sie sind aus meiner Sicht emotional in der größten Notlage. Heute gibt es bessere Möglichkeiten denn je für diese Menschen, Ihre Phobie für immer abzulegen. Richtig gute, nachhaltige Lösungen für ein schweres Problem wie eine Angststörung zu finden, begeistert mich einfach.

Wie genau sehen diese Lösungen im ZAHNWERK aus?

Zu allererst ist unser ganzes Team im Umgang mit Dental-Phobikern geschult.

Selbst wenn wir keinen Hinweis von den Patienten bei der Terminvereinbarung oder beim Betreten der Praxis erhalten, spürt jeder bei uns, wenn ein Patient Angst hat und stellt sich darauf ein. Auch unser neuer Auftritt nach außen zeigt, wie wichtig wir alle unsere Patienten in ihren individuellen Anliegen nehmen.

Angstpatienten haben die Möglichkeit, auf der Website und in den sozialen Medien schon vorab ein Gefühl für uns zu entwickeln. Zu Hause, in Ruhe, in ihrem sicheren Umfeld. Durch die Vorstellung unseres Teams lernen sie uns quasi vorab kennen und machen sich mit der Behandlungssituation vertraut.

In der Praxis angekommen, reduzieren wir bewusst Stressoren für Phobiker. Dem typischen Praxisgeruch begegnen wir mit beruhigenden, frischen Aromen. Wir setzen situationsbezogen beruhigende Musik ein, nehmen uns Zeit für ein Gespräch und gehen auf jeden Patienten individuell ein. Beispielsweise vereinbaren wir Handzeichen, mit denen der Patient signalisieren kann, wenn er eine Pause braucht. Empathie und Vertrauensaufbau stehen im ZAHNWERK an oberster Stelle.

Ich muss sagen, ich freue mich immer, wenn ich auf einen Angstpatienten treffe. Weil ich es für eine großartige Chance halte, diesem Menschen zu helfen, seine Angst für immer zu überwinden und lebenslänglich gesunde, schöne Zähne zu haben. Wenn in dem Lachen nach einer Behandlung nicht nur Freude steckt, sondern auch Erleichterung, Stolz und eine neugewonnene Freiheit, dann bin ich zutiefst dankbar, meinen Beruf ausüben zu dürfen.

07.08.2020

Aus der Zahnarztpraxis Markt Berolzheim wird DAS ZAHNWERK

Um unsere Dienstleistung noch eindeutiger auf den Punkt zu bringen und Sie, liebe Patientinnen und Patienten, noch besser abzuholen, haben wir einen neuen Namen entwickelt: Wir sind DAS ZAHNWERK. Warum wir diesen Schritt gehen?
Lesen Sie hier den ganzen Artikel

14.11.2018

Rauchen beeinflusst Abwehrkräfte der Zahnpulpa

Frühere Studien belegen, dass Wurzelbehandlungen bei Rauchern häufiger vonnöten sind als bei Nichtrauchern.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel (420 KB, JPG)

05.10.2018

Für den guten Zweck an den Start

Am 19. August 2018 gingen für die Zahnarztpraxis Markt Berolzheim 20 Läuferinnen und Läufer beim Rats-Runners-Cup in Weissenburg für den guten Zweck an den Start.

Die Zahnarztpraxis spendete 2.500,00 Euro an das Caritas-Kinderdorf Marienstein in Eichstätt. Die Leiterin Frau Radeljic-Jakic nahm den Scheck strahlend entgegen.

Die Läuferinnen und Läufer der Zahnarztpraxis belegten als größte teilnehmende Gruppe den 9. Platz.

Den 1. Platz belegte in der Kategorie „Rats“ unser Läufer Andreas Helfenberger.

01.10.2018

Mundhygiene in den Wechseljahren

Gesund durch die Wechseljahre

Mundhygiene: Tipps für die Zahnpflege während der Menopause

Lesen Sie hier den ganzen Artikel (750 KB, JPG)

10.09.2018

Wir beziehen Öko-Strom

Unsere Zahnarztpraxis bezieht seit dem 22.06.2018 konsequenten Öko-Strom, der den strengen Kriterien der Umweltschutzorganisation Greenpeace e.V. entspricht.

25.06.2018

Neue EU-Regelung ab Juli

Kein Amalgam mehr für Kinder und Schwangere

Zahnärzte sollen bei Kindern und Schwangeren vom 1. Juli an nur noch in absoluten Ausnahmen den Amalgam einsetzen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel (360 KB, JPG)

17.07.2017

Erfolgreicher Berufsabschluss

Wir gratulieren herzlich Lena Urban zum Abschluss ihrer Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten.Fachangestellten.

01.05.2017

Erfolgreiche Praxisabgabe

Kollege, Nachfolger - und Freund.

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31.03.2017

Die Gewinnerin steht fest!

Unter allen Einsendern wurde die Gewinnerin unseres Gewinnspiels (November 2016 - 31.03.2017) am 31.03.17 um 18.00 Uhr gezogen.

Herr Kukurinkov überreichte Frau E. Hanke das iPhone 7.

26.01.2017

Altmühl-Bote / Wochenanzeiger

Am traditionellen Weihnachtsmarkt in Markt Berolzheim hatte sich auch die örtliche Zahnarztpraxis mit einem Stand beteiligt. Die Gewinne in Höhe von 300 Euro aus dem erfolgreichen Engagement überreichten Dr.Thomas Budny und Delyan Kukurinkov an das
Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Markt Berolzheim

(Bild oben, von links): Vorsitzender Eberhard Reichardt,
Kommandant Kevin Stützer und Zweiter Kommandant Jonas Winter.
Foto: Martin Lettenmeier